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Über Fernrohr.de:

Die Geschichte der Astronomie geht in etwa so weit zurück, wie es Menschen auf diesem Planeten gibt. Die Sternenkunde war ein fester Bestandteil des Denkens, Handelns und Fühlens der Steinzeitmenschen. Das wissen wir aus Stätten wie Stonehenge, die Bericht darüber abgeben, dass und wie einst gezielte Sonnen- und Gestirnsbeobachtungen mit kultischen Ritualen verwoben waren. In der Renaissance erfuhr die klassische Astronomie geradezu eine Blütezeit und einer der wichtigsten Meilensteine der Himmelskunde war mit Sicherheit die Erfindung des Fernrohrs am Anfang des 17. Jahrhunderts.

Wer hat’s erfunden?

Dazu wird eine kleine Geschichte erzählt. In der Werkstatt des Brillenmachers Hans Lipperhey in Middelburg, das liegt in Holland circa 50 km nordwestlich von Antwerpen, spielten einst zwei Kinder mit optischen Linsen. Dabei bemerkten sie, dass ein Objekt noch viel schärfer zu sehen ist, wenn man es durch beide Linsen hindurch betrachtet.

Lipperhey fand das interessant, was die Kinder ihm zeigten, und experimentierte auf dieser Grundlage weiter. Heraus kam dabei ein optisches Gerät mit einem Objektiv, das eine Sammellinse enthielt, und einem Okular mit einer Zerstreuungslinse. Damit konnte er alles, was er ins Visier nahm, ums Dreifache vergrößern.

Instrument zum Sehen in die Ferne

Für jenes „Instrument zum Sehen in die Ferne“ beantragte Lipperhey im Jahre 1608 ein Patent, und zwar beim Rat von Zeeland. Heute wissen wir, dass dies das erste Linsenfernrohr war. Das Patent wurde Lipperhey allerdings versagt. Es gab damals noch mehrere andere Personen, die Anspruch auf die Erfindung des Fernrohrs erhoben. Es hieß zum Beispiel, dass Lipperhey die Idee lediglich von Zacharias Janssen, ebenfalls Brillenmacher in Middelburg, gestohlen haben soll.

Galileo Galilei hörte von dem „holländischen Fernrohr“ und griff die Idee sogleich im Jahre 1609 auf, um mit ein paar Verbesserungen sein eigenes, berühmtes „Galilei-Fernrohr“ zu bauen, mit dem er bekanntlich die vier größten Jupitermonde entdeckte. Johannes Kepler beschritt zwei Jahre später (1611) technisch einen etwas anderen Weg, als er sein Fernrohr entwarf.

Da die Wahrheit wohl für immer von Dunkelwolken verhangen bleibt, gelten heute Hans Lipperhey und Zacharias Janssen gleichermaßen als die Erfinder des Fernrohrs.

Die Amateurastronomie wird immer beliebter

Das Unterrichtsfach Astronomie findet man nur an sehr wenigen Schulen. Dennoch erfreut sich die Astronomie großen Interesses bei der Öffentlichkeit und es ist nicht zu übersehen, dass die Amateurastronomie ein sehr weit verbreitetes Hobby geworden ist.

Verständlich ist dies vor dem Hintergrund der vielen Schnittstellen zu anderen Fachgebieten wie die Raumfahrt und nicht zuletzt auch zu Religion und Philosophie, denn ein Blick zum Nachthimmel lässt uns immer wieder spüren, wie klein, verloren und einsam wir durch die endlosen Weiten des Raumes trudeln. Da hat sich gewiss jeder schon mal die Frage nach der Existenz außerirdischen Lebens oder nach dem Sinn des Lebens gestellt.

Das Hobby Astronomie kennt keine Altersgrenzen

Große und kleine Amateurastronomen haben immerzu den Himmel im Blick, ob mit bloßem Auge, einem Fernglas oder mit einem Teleskop. Viele moderne optische Geräte, die heute auf dem Markt sind, bestechen durch ihr erstaunlich günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichzeitig hervorragender Qualität. Nicht selten wird die ganze Familie in den Bann dieses Hobbys gezogen, wenn erst mal einer aus der Gruppe damit angefangen hat.

Gemeinsam den Mond, die Planeten, Sterne, planetare Nebel, Galaxien oder Kugelsternhaufen im „Deep Sky“ zu beobachten, zu fotografieren oder auch mal zu zeichnen, schweißt zusammen und sorgt für unendlichen Gesprächsstoff, der schließlich alle Fragen des Lebens berührt. 

Gerade wegen der heute so einfachen Kopplung des Smartphones oder der Spiegelreflexkamera an das Teleskop erlebt die Astrofotografie zurzeit einen ungeahnten Boom. Die technischen Möglichkeiten, die jedem von uns diesbezüglich zur Verfügung stehen, sind geradezu traumhaft, betrachtet man sie einmal aus den Augen von Kepler, Galilei & Co..

Die große Vielfalt der Astronomie

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Dies gilt natürlich auch für den Hobby-Astronomen, der sich möglicherweise gerade sein erstes Fernrohr kaufen möchte. Deshalb haben wir hier in der Kategorie „Wissen“ viele Informationen bereitgestellt, die auch ständig aktualisiert werden, die die verschiedenen Arten und Bauweisen optischer Instrumente näher erläutern, immer auch mit Blick auf die jeweils optimalen Einsatzgebiete der unterschiedlichen Fernrohre.

Die Kategorie „Teleskope“ bietet unter anderem eine Übersicht über besonders beliebte Modelle von Spiegelteleskopen, die sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Hobby-Astronomen ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass Teleskope handlich und leicht transportierbar sein sollen, um sie jederzeit und überall im Urlaub einsetzen zu können. Um derartige Fragestellungen zu unterstützen, haben wir hier die detaillierte Beschreibung „Die Top 5 beliebtesten Bresser Linsenteleskope“ aufgelegt.

Die Kategorie „Bücher über Astronomie und Fernrohr-Literatur“ gibt Tipps über Lesenswertes und Übersichten rund ums Weltall, wozu auf jeden Fall der „Deep Sky Reiseführer“ und der „Deep Sky Reiseatlas“ gehören.

Der kleine Hobby-Astronom ist der große Forscher von morgen

Die Begeisterung für die Astronomie entwickelt sich in aller Regel im Kindesalter. Als Eltern können wir das, sofern wir es wollen, nachhaltig fördern. Gerade die unendlichen Weiten des geheimnisvollen Universums mit all seinen obskuren Objekten, die die Möglichkeiten der Physik bis an ihre Grenzen ausreizen, eignen sich mehr als alles andere, die natürliche kindliche Gier nach Lernen und Wissen zu stillen.

Kinder saugen jede noch so kleine Information auf wie ein Schwamm und stellen aus Millionen solcher Mosaiksteine ihr hoch aufgelöstes Weltbild zusammen, wenn wir ihnen die Möglichkeit dazu geben. Aus diesem Grunde sind gerade Fernrohre pädagogisch außerordentlich wertvoll. In diesem Geiste haben wir uns für die Extra-Kategorie „Kinderfernrohre und Kinderteleskope“ entschieden.

Kinder haben so viele Fragen und es liegt an uns, ob und wie lange noch unsere Kinder Fragen an uns richten. Um gute, richtige und vor allem kindgerecht verständliche Antworten formulieren zu können, haben wir hier die Kategorie „Kids – Wissen für Kinder“ eingerichtet.

Nach den Sternen greifen

In unserem „Astronomie-Blog“ bemühen wir uns, spannende Themen rund um Astronomie und Universum aufzugreifen und diese für jeden leserlich aufzubereiten. Mehrmals pro Monat werden zudem aktuelle Geschehnisse rund ums Fernrohr kurz präsentiert. Lassen Sie sich hier nicht die Hinweise entgehen, die sehenswerte Events am Himmel ankündigen.

Wer gern ein bisschen tiefer einblicken möchte in die spannende Welt der kosmologischen Forschung, mag sich vielleicht mit unserer Kategorie „Kosmologie / Wissenschaft“ beschäftigen, denn die meisten von uns haben gewiss schon von den etwas mysteriösen Begriffen „Dunkle Materie“ und „Dunkle Energie“ gehört und möchten gern verstehen, warum moderne Weltmodelle zurzeit nicht ohne derartige beängstigende Postulate auskommen. Und welche Rolle die Zeit in dem ganzen Geschehen spielt, ja, was Zeit überhaupt ist, das sind die großen elementaren Fragen, auf die möglicherweise nur die Kosmologie eine Antwort finden kann.

Last, but not least, ist da noch die Kategorie „Termine und Veranstaltungen“, die über Astronomie-Messen, Teleskoptreffen und andere Veranstaltungen, Ausstellungen, Museen oder Astronomie-Börsen informiert.