Es regnet schon wieder Sternschnuppen!

Die Orioniden sind ein weiterer besonders intensiver Sternschnuppenstrom, der uns jedes Jahr aufs Neue beglückt. Mit circa 66 km/s sausen die Orioniden über den nächtlichen Oktoberhimmel. Die Bezeichnung ergibt sich aus dem Sternbild Orion, das die scheinbare Quelle der vielen Sternschnuppen ist. Zu sehen sind sie während des relativ langen Zeitraums zwischen dem 2. Oktober und 7. November, wobei das Maximum stets am 21. Oktober mit einer „Zenithal Hourly Rate“ (siehe Begriffserklärungen) von ungefähr 15 Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten ist.

Quasi zur gleichen Zeit, wenn unsere Erde zwischen dem 6. und 10. Oktober die Bahn des Kometen 21P/Giacobini-Zinner kreuzt, sind auch noch die Draconiden zu sehen. In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober erreichen die Draconiden dieses Jahr ihren Höhepunkt. Der Radiant, also der Ort ihrer scheinbaren Quelle, befindet sich im Sternbild Drache. Anders als die meisten anderen Meteorschauer sind die Draconiden sogar schon kurz nach Sonnenuntergang zu sehen. Dann befindet sich der Radiant weit oben am Himmel.

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