Leoniden Sternschnuppen

Vom 13. bis 30. November ist am Morgenhimmel der Meteorstrom der Leoniden zu sehen. Ihrem Namen alle Ehre machend scheint ihr Ursprungsort im Sternbild Löwe zu liegen. Derartige Meteorströme entstehen immer dann, wenn die Erde auf ihrer steten Bahn um die Sonne die Umlaufbahn eines Kometen quert. Da die Kometenkerne insbesondere in Sonnennähe ständig Materie in Form von kleinen Bruchstücken, Staub oder Gas verlieren, dringen solche kleinen Teile mit recht hohen Relativgeschwindigkeiten in die obere Erdatmosphäre ein.

Aufgrund ihrer hohen kinetischen Energie regen sie die Atome und Moleküle der Atmosphäre an, was diese dazu veranlasst, elektromagnetische Wellen im sichtbaren Frequenzbereich abzustrahlen. Was wir also als „Sternschnuppe“ wahrnehmen, ist nicht wirklich das Verglühen kleiner Bröckchen, wie viele glauben.

So darf man sagen, dass die Leoniden durch Reste des Kometen „Tempel Tuttle“ zustande kommen und dies passiert alle Jahre wieder im November. Am dichtesten ist der Meteorstrom meistens in der Nacht vom 17. auf den 18. November, in der bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten sind. Aber keine Sorge, falls Sie die Leoniden verpassen. Im November können Sie sich auch noch auf die Alpha-Monocerotiden, November-Orioniden und nördlichen Tauriden freuen, die aber alle nicht so imposant wie die Leoniden sind.

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