Sternschnuppen Geminiden und Ursiden

  1. Die Geminiden

Es werden gewiss die schönsten Sternschnuppen des Jahres sein, gleich zwei Wochen lang, diesmal übrigens vom Nebenlicht des Mondes völlig ungestört, da wir dann Neumond haben. Das Lichtstreifenspektakel dauert vom 4. bis 17. Dezember, wobei der Höhepunkt während der Nacht vom 13. auf den 14.12. mit circa 150 Sternschnuppen pro Stunde erreicht wird.

Im Jahre 1880 wurden die Geminiden zum ersten Mal gesichtet, damals war der Sternschnuppenstrom noch ziemlich bescheiden. Doch mit den Jahren und Sonnenumläufen wurden sie immer dichter und intensiver. Das Besondere daran ist, dass die Geminiden wohl Überbleibsel des Asteroiden 3200 Phaethon sind, was ziemlich unüblich ist, da ja Sternschnuppen normalerweise Kometenreste sind.

Weil die Bahn von Phaethon der Sonne sehr nahe kommt (näher als Merkur), wird er von den starken Gezeitenkräften an dieser Stelle fast auseinandergerissen. So kommt es zu jener Spur aus kleinen Teilen, die sich auf seiner Bahn zunehmend ansammeln und die Erdbahn kreuzen.

2. Die Ursiden

Vom 17. bis 26. Dezember entströmen scheinbar dem Sternbild des Kleinen Bären (Kleiner Wagen) unweit des Polarsterns die Ursiden, die aber im Vergleich zu den Geminiden etwas unscheinbar sind, produzieren sie doch in ihrem Maximum vom 21. zum 22.12. nur circa zehn Meteore pro Stunde.

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